Herzlich willkommen im Gesundheitsnetz Zwickau

Im Gesundheitsnetz arbeiten Vertreter aus Einrichtungen, Unternehmen und Ehrenamt gleichberechtigt auf allen Gebieten der Gesundheitsversorgung zusammen.

Wir laden Sie ein, Know-how, Bildungsangebote und Kooperationsmöglichkeiten im Netz zu nutzen. Von Ihrer Arbeit können andere profitieren. Helfen Sie mit, die Qualität der regionalen Gesundheitsversorgung zu sichern.

Wenn du schnell gehen willst, geh’ allein.
Willst du weit gehen, geh’ zusammen mit anderen.
Afrikanisches Sprichwort

Die aktuellsten Beiträge

Gesundheitstipp November: Gute Nachrichten für Kaffee-Liebhaber

Im Laufe unseres Lebens bringen wir Deutschen es auf durchschnittlich 77.000 Tassen Kaffee. In Maßen genossen, kann das beliebte Heißgetränk gesundheitsfördernde Effekte haben. Neben stimulierenden Eigenschaften soll er vor Typ-2-Diabetes schützen, die Durchblutung aller Organe verbessern und vor Depressionen schützen. Lassen Sie sich Ihren Kaffee schmecken - mit unserem Gesundheitstipp November

Interessantes zu Kommunikation, Gewalt und Ernährung in der Pflege

Wertvolle Denkanstöße und praktische Handreichungen vermittelte die Gesundheitsnetz-Veranstaltung „Kommunikation, Gewalt und Ernährung in der Pflege“ am 30. Oktober in der IHK Regionalkammer Zwickau.

Wenn grundlegende Aspekte der Kommunikation beherzigt werden, profitieren Patienten und Pfleger, unterstrich Kathrin Hantschmann, Coach und Trainerin, Menschen|Werte|Wachstum Zwickau. Dazu zählen u.a. wertschätzender, kollegialer Umgang, Informationsfluss, die Regel nicht über, sondern mit Menschen zu sprechen sowie der Einsatz positiver Sprachbilder am Patienten: „Ich ziehe Ihnen die kuschlige Jacke an, gleich wird Ihnen warm…“ (nicht: „Ich ziehen Ihnen die Jacke an, damit Sie nicht frieren…“)

Pflegemaßnahmen gegen den Wunsch der Patienten/Bewohner werden von rund 25 Prozent Befragter in der Praxis bestätigt. Auf entsprechende Forschungsergebnisse verwies Antje Jager, Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Westsächsische Hochschule Zwickau. Zu Gewaltformen in der Pflege zählen z.B. Einschränkungen des freien Willens oder Vernachlässigung (zum Essen zwingen, lange auf Hilfe warten lassen). Umso wichtiger seien Prävention, Bildungsarbeit und kritische Reflexion bestehender Strukturen.

Gegen altersbedingten Muskelschwund und Mangelernährung Pflegebedürftiger hat Dr. Thomas Lipp, Leipziger Facharzt für Allgemeinmedizin, ein einfaches Rezept: „Raus aus dem Nest, in die Sonne legen und täglich ein Ei verabreichen.“ 

Beim Vortrag Dr Thomas Lipp klein

Im Bild: "Ich möchte Ihnen Kraft und Bewusstsein geben, beim Thema Ernährung im Alter viel öfter auf Ihren gesunden Menschenverstand zu setzen", gab Dr. Thomas Lipp den Teilnehmern mit.

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Gesundheitstipp Oktober: Gesunder Schlaf

Gesunder Schlaf fördert Leistungsvermögen, Produktivität - und die Gesundheit! Im Folgenden finden Sie einige Anregungen, um künftig ausgeschlafener in den Tag zu starten:-) Gesundheitsnetz Oktober

"super" Vortrag zu IAD

Wundnetz 2509 klein

Über Auftreten, Symptome und Prävention / Management bei „Inkontinenz-assoziierter Dermatitis (IAD)“ sprach Prof. Dr. rer. Medic. Kathleen Hirsch, am 25. September im Wundnetz Zwickau.

Die Professorin für Angewandte Pflegewissenschaften der Westsächsischen Hochschule Zwickau erläuterte u.a. verschiedene Risikofaktoren dieser Feuchtigkeitswunde (Inkontinenz, hohes Lebensalter, Multimorbidität), diskutierte mit den Teilnehmern Probleme in der Praxis (Personal-Fluktuation = fehlende Kontinuität, unzureichendes Wissen über IAD vs. Dekubitus) und gab Therapie-Empfehlungen.

Dazu zählen das IAD-Management (Gymnastik, Versorgung, Medikamente), hautpflegendes Programm (sanfte, ph-neutrale Reinigung, atmungsaktiver Hautschutz) sowie ergänzende Maßnahmen (Seiten- und Bauchlagerung, ausgewogene Ernährung / Bewegung). Wichtig: die tägliche Hautinspektion, Dokumentation, entsprechende Fach-, Beratungs- und Anleitungskompetenz sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Medizinern und Therapeuten.

Die Teilnehmer bedankten sich mit einer „super“ Bewertung im Feedbackbogen: „Praxisnah, gut verständlich, fundierte Informationen“. Text und Foto: Kathrin Buschmann

Fachveranstaltung "Wie gesund ist mein Betrieb?" beeindruckte

Viele Unternehmen setzen bei Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) auf Bewegung, Ernährung und Entspannung, sagte Dr. Ingo Weinreich zur Fachveranstaltung „Wie gesund ist mein Betrieb?“ am 17. September im Schloss Waldenburg. „Viel mehr als die individuelle, bewegt aber kollektive Gesundheit“, so der Geschäftsführer IfG GmbH Institut für Gesundheit und Management Leipzig. „Dazu zählen Arbeitsplatzgestaltung, Abläufe, Beziehungen und Arbeitsplatzkultur.“

Diesen Ansatz bestätigte Marko Seidler, Geschäftsführer Schwalbe Metallbau GmbH Mülsen. Zur Veranstaltung der BGF-Koordinierungsstelle Sachsen, Landkreis Zwickau und IHK Chemnitz berichtete er über erste Maßnahmen und Erfolge. „Insbesondere IT, Kommunikation und Wertschätzung im Unternehmen wurden von der Belegschaft kritisch beurteilt“, berichtete der Firmenchef. An allen drei Themen wird gearbeitet. Das Betriebsklima habe sich bereits merklich verbessert.

Mit weiteren Wortbeiträgen stellten sich Katja Ferber (BGF-Koordinierungsstelle Sachsen), Roland Ebert (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung), André Remlinger (Deutsche Rentenversicherung) mit Angeboten und Leistungen als Partner für die Gesundheit in der Arbeitswelt vor. „Wertvoll!“, bescheinigte Christiane Schütze-Knappe, EDV-Systemhaus am Neumarkt Zwickau. „Die steuerlichen und finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten haben mich am meisten beeindruckt.“ Text und Foto: Kathrin Buschmann / IHK

Weitere Infos unter: www.bgf-koordinierungsstelle.de

 Blick in den Saal klein

Vorträge, Interviews und Thementische boten Infos und Austausch rund um die Betriebliche Gesundheitsförderung. 

 

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