Psychiatrische Tagesklinik Werdau eröffnet

Am 2. August hat in der Schön-Passage, Plauensche Straße 41 in Werdau, eine erwachsenenpsychiatrische Tagesklinik ihren Betrieb aufgenommen. Unter der Zuständigkeit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (Chefarzt Professor Dr. C. Christoph Schultz) des Sächsischen Krankenhauses Rodewisch werden hier ab sofort 10 Patientinnen und Patienten zwischen dem 18. und 70. Lebensjahr behandelt, die beispielsweise an Depressionen, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen und anderen psychiatrischen Erkrankungen leiden.

Ein tagesklinischer Aufenthalt bietet sich vor allem für diejenigen Patient* innen an, deren Erkrankung aktuell keinen stationären Aufenthalt erfordert oder die nach einem stationären Aufenthalt einen sanften Übergang in den Alltag schaffen möchten. Durch die tägliche Rückkehr nach Hause sind die Therapien in das lebensnahe Umfeld eingebettet, während man tagsüber professionell in den Räumlichkeiten der Tagesklinik betreut wird. Neben ärztlicher und psychologischer Behandlung helfen unter anderem auch Gruppengespräche, Ergotherapie, Physiotherapie, Entspannungsverfahren, Psychoedukation sowie ein Sozialtraining zur praktischen Lebensbewältigung. Die kleine Gruppe von Patient *innen ermöglicht eine intensive und effektive Therapie in den etwa 500 m2 lichtdurchfluteten Räumlichkeiten mit Blick auf die Pleiße. Perspektivisch geplant ist zudem, eine ambulante Sprechstunde anzubieten.

Die Behandlungsräume sind barrierefrei und somit auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität gut zu erreichen. Parkplätze stehen direkt auf dem Gelände oder im öffentlichen Bereich zur Verfügung. Im unmittelbaren Umfeld der Tagesklinik befinden sich ein Rehafitnessstudio sowie ein örtlicher Ausbildungsträger für Pflege und Heilberufe. Der Gebäudekomplex an der Plauenschen Straße entstand Ende des 19. Jahrhunderts als Spinnerei von Gabriel Schön.

Interessierte Patient *innen und einweisende Ärzt*innen können unter der Nummer 03761/4243750 einen Termin zur Aufnahme vereinbaren. M. Rank, Öffentlichkeitsarbeit / Sächsisches Krankenhaus Rodewisch

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