Gesundheitstipp Oktober: Gesunder Schlaf

Gesunder Schlaf fördert Leistungsvermögen, Produktivität - und die Gesundheit! Im Folgenden finden Sie einige Anregungen, um künftig ausgeschlafener in den Tag zu starten:-) Gesundheitsnetz Oktober

"super" Vortrag zu IAD

Wundnetz 2509 klein

Über Auftreten, Symptome und Prävention / Management bei „Inkontinenz-assoziierter Dermatitis (IAD)“ sprach Prof. Dr. rer. Medic. Kathleen Hirsch, am 25. September im Wundnetz Zwickau.

Die Professorin für Angewandte Pflegewissenschaften der Westsächsischen Hochschule Zwickau erläuterte u.a. verschiedene Risikofaktoren dieser Feuchtigkeitswunde (Inkontinenz, hohes Lebensalter, Multimorbidität), diskutierte mit den Teilnehmern Probleme in der Praxis (Personal-Fluktuation = fehlende Kontinuität, unzureichendes Wissen über IAD vs. Dekubitus) und gab Therapie-Empfehlungen.

Dazu zählen das IAD-Management (Gymnastik, Versorgung, Medikamente), hautpflegendes Programm (sanfte, ph-neutrale Reinigung, atmungsaktiver Hautschutz) sowie ergänzende Maßnahmen (Seiten- und Bauchlagerung, ausgewogene Ernährung / Bewegung). Wichtig: die tägliche Hautinspektion, Dokumentation, entsprechende Fach-, Beratungs- und Anleitungskompetenz sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Medizinern und Therapeuten.

Die Teilnehmer bedankten sich mit einer „super“ Bewertung im Feedbackbogen: „Praxisnah, gut verständlich, fundierte Informationen“. Text und Foto: Kathrin Buschmann

Fachveranstaltung "Wie gesund ist mein Betrieb?" beeindruckte

Viele Unternehmen setzen bei Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) auf Bewegung, Ernährung und Entspannung, sagte Dr. Ingo Weinreich zur Fachveranstaltung „Wie gesund ist mein Betrieb?“ am 17. September im Schloss Waldenburg. „Viel mehr als die individuelle, bewegt aber kollektive Gesundheit“, so der Geschäftsführer IfG GmbH Institut für Gesundheit und Management Leipzig. „Dazu zählen Arbeitsplatzgestaltung, Abläufe, Beziehungen und Arbeitsplatzkultur.“

Diesen Ansatz bestätigte Marko Seidler, Geschäftsführer Schwalbe Metallbau GmbH Mülsen. Zur Veranstaltung der BGF-Koordinierungsstelle Sachsen, Landkreis Zwickau und IHK Chemnitz berichtete er über erste Maßnahmen und Erfolge. „Insbesondere IT, Kommunikation und Wertschätzung im Unternehmen wurden von der Belegschaft kritisch beurteilt“, berichtete der Firmenchef. An allen drei Themen wird gearbeitet. Das Betriebsklima habe sich bereits merklich verbessert.

Mit weiteren Wortbeiträgen stellten sich Katja Ferber (BGF-Koordinierungsstelle Sachsen), Roland Ebert (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung), André Remlinger (Deutsche Rentenversicherung) mit Angeboten und Leistungen als Partner für die Gesundheit in der Arbeitswelt vor. „Wertvoll!“, bescheinigte Christiane Schütze-Knappe, EDV-Systemhaus am Neumarkt Zwickau. „Die steuerlichen und finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten haben mich am meisten beeindruckt.“ Text und Foto: Kathrin Buschmann / IHK

Weitere Infos unter: www.bgf-koordinierungsstelle.de

 Blick in den Saal klein

Vorträge, Interviews und Thementische boten Infos und Austausch rund um die Betriebliche Gesundheitsförderung. 

 

Gesundheitstipp September: Gesunder Berufseinstieg

Endlich erwachsen! Als Berufseinsteiger kommen neue Verpflichtungen nicht nur im Job hinzu (Anmeldung zur Hausrat-, Haftpflicht und Berufsunfähigkeit, Abgabe der Steuererklärung). Wer von Anfang an auf seine Gesundheit achtet, wird Freude am Berufsleben haben und sich private Wünsche erfüllen können. Viel Glück dabei! Gesundheitstipp September

Einladung: Kommunikation, Gewalt und Ernährung in der Pflege

Zur kostenfreien Informationsveranstaltung
Kommunikation, Gewalt + Ernährung in der Pflege, am 30.10.2019, 9.30 - 12.00 Uhr,
laden das Gesundheitsnetz Zwickau und die IHK Regionalkammer Zwickau, in die Äußere Schneeberger Str. 34, 08056 Zwickau herzlich ein. Die Veranstaltung richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeiter der ambulanten wie stationären Pflege.

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Das Vortragsprogramm startet 10.00 Uhr (vorher Willkommen am Kaffee-Büfett):

  • Kommunikation: Kathrin Hantschmann,
    Coach, Trainerin, Menschen | Werte | Wachstum, Zwickau
  • Gewalt: Antje Jager, Dozentin
    Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Westsächsische Hochschule Zwickau
  • Ernährung: Dr. med. Thomas Lipp,
    Gemeinschaftspraxis Dres. Med. Lipp / Amm / Lipp, Leipzig
  • Zeit für Diskussion und Fragen

Infos und Anmeldung: Kathrin Buschmann, Tel. 0375 / 814 2110 oder per Mail:

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Akademie für Arbeitsgesundheit stellt sich vor

DPFA-Weiterbildung GmbH: Schwerpunkt auf Arbeitsgesundheit

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist in aller Munde. Der Ansatz der DPFA geht weiter. Die Akademie für Arbeitsgesundheit (AfAG) bietet sogenannte psychische Gefährdungsbeurteilungen für Unternehmen, Behörden und pädagogische Institutionen. Dabei handelt es sich um wissenschaftlich fundierte, qualitativ hochwertige und bedarfsorientierte Befragungen, um stressbedingte Arbeitsbelastungen zu analysieren. Anders als herkömmliche Methoden betrachtet die AfAG nicht nur äußere Arbeitsbedingungen und Risikofaktoren, sondern berücksichtigt die individuellen äußeren und inneren Ressourcen der Mitarbeiter zur Stressbewältigung. Die AfAG leitet aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen ab und setzt diese auf Wunsch auch mit konkreten Interventionsmaßnahmen um. Das Ziel ist, die Schaffung eines gesundheitsfördernden Arbeitsumfelds und die Sensibilisierung der Mitarbeiter zur Selbstfürsorge.

Weitere Angebote der AfAG sind die Schulung von betrieblichen Gesundheitsmanagern sowohl in Unternehmen als auch pädagogischen Einrichtungen. Auch die Konzeption und Umsetzung von Gesundheitstagen sowie Keynotes und Workshops zur Stressbewältigung sind Teil des Leistungsportfolios.

Weitere Informationen unter www.dpfa-arbeitsgesundheit.de

Hippe Trendsportarten

Zuviel Routine im persönlichen Fitnessprogramm? Abhilfe können Trendsportarten wie Headis, Discgolf oder Le Parkour bieten. Dabei werden z.B. Kunststoffbälle mit dem Kopf über die Tischtennissplatte dirigiert, Frisbee-Scheiben in Körben platziert sowie Mauern, Treppen oder Absperrungen kunstvoll überwunden. Viel Spaß beim Gesundheitstipp August

Kunst trifft Pflegeforschung

Wege der Sinne – unter diesem Titel haben sieben Studentinnen des 6. Semesters der Fachrichtung Textildesign Produkte entwickelt, die das Erinnerungsvermögen und die motorischen Fähigkeiten von Pflegebedürftigen, wie Demenzkranken oder Schlaganfallpatienten, anregen und trainieren sollen. Zum Einsatz können die Produkte in Pflege- und Behinderteneinrichtungen kommen.

Entstanden sind eine Tastsäule, ein Barfußpfad, Bausteine, Wandelemente, Themenkarten, Bewegungsspiele und textile Nestel-Flächen. Für die Umsetzung verwendeten die Studentinnen verschiedene Textilien und Techniken und verarbeiteten darüber hinaus sogar Metall oder Lanisor, einen brandbeständigen Faserverbundwerkstoff. Die Fachrichtung Holzgestaltung, welche u.a. aufgrund der guten akustischen Eigenschaften „Leise Möbel aus Lanisor“ designte, unterstützte die Textildesignerinnen bei Zuschnitten für die Prototypen.

Ein erster Einsatztort ist auch schon gefunden: Im neu entstehenden Pflegeheim „Zum Tuchmacher“ in Crimmitschau sollen die Schneeberger Entwicklungen erstmals installiert werden. Die Leiterin des Pflegeheims, Daniela Seidel, erhofft sich dadurch neue Impulse für die Bewohner, aber auch für das Pflegepersonal. (Text und Foto: Westsächsische Hochschule Zwickau)

Kunst trifft Pflegeforschung

Das 6. Semester des Bachelor Studiengang Textildesign v.l.n.r.: Anne Hager, Irina Balabkina, Mara Friebe, Prof. Jörg Steinbach, Sophia Behr (hinten), Linda Frenschock, Joerdis Senf, Samantha Ortschig

Gesundheitsnetz Juli: Gesundheitsapps

Die meisten Nutzer schätzen Gesundheitsapps als motivierendes "Werkzeug", um mehr körperlich-sportliche Aktivitäten in den Alltag zu integrieren und die eigene Gesundheit besser im Blick zu haben. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Gesundheitstipp Juli

Im Kreislauf des Lebens: Wie einer Bewegung lernt und lehrt

Das Geschenk seiner Tochter hat Peter Oettlers Leben verändert. Eine China-Reise überzeugt den Trainer endgültig von der heilsamen Wirkung fernöstlicher Mediations-, Konzentrations- und Bewegungsübungen. Diese will er, nach Jahren in der Fremde, vor Ort ausbauen.

Vor wenigen Tagen ist Peter Oettler aus dem chinesischen Jinzhong zurückgekehrt. Beeindruckt berichtet der Langenweißbacher vom tiefgründigen Workshop mit Taiji-Bailong-Ball-Begründer Prof. Bai Rong und rund 70 internationalen Fachbesuchern. Der 64-jährige schwärmt von Menschen in städtischen Parks, die bereits morgens anmutig fließendes Taiji Chuan, Qi Gong, Mulan-Tänze, Kung Fu und Gesang üben. Der Delegationsteilnehmer des Europäischen Ballsportverbandes TBBA e.V. begreift Körperertüchtigung und Gesundheitsvorsorge als Teil der chinesischen Kultur.

Gruppenfoto klein

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